„… un liehren möten uns Göhren wat!“
I. Präambel
II. Leitgedanken
„Fit fürs Leben“
1. Leitfach Sozialarbeit
2. Leitfach Biologie
3. Leitfach Arbeit Wirtschaft Technik
4. Leitfach Sozialkunde
5. Leitfach Deutsch
I. Präambel
Die Regionale Schule mit Grundschule „Fritz-Reuter“ bietet Kindern und Jugendlichen von der Einschulung bis zum Abschluss der Berufsreife bzw. Mittleren Reife den Erwerb solider und anwendungsbereiter Kompetenzen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und der Gestaltung eines sinnerfüllten Lebens.
Durch die Lage des Standortes im Biosphärenreservat „Schaalsee“ sowie an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze ergeben sich spezifische Ansätze für die nachhaltige Erziehung im Umgang mit der Natur sowie der Herausbildung sozialer und demokratischer Kompetenzen. Auch die traditionell enge Zusammenarbeit mit den zahlreichen Firmen im MEGA-PARK-Gewerbezentrum bietet Möglichkeiten, die Berufsorientierung mit Leben zu erfüllen. So führen wir seit 2011/12 einen Praxislerntag durch. Im Schuljahr 2012/13 erwarben wir das Berufswahlsiegel des Bildungswerkes der deutschen Wirtschaft. 2017 wurden wir erneut mit dem Berufswahlsiegel zertifiziert.
Für die Klassenstufen 5 / 6 bietet die Schule eine Ganztagsbetreuung in offener Form an. Am Ende der Orientierungsstufe trifft die Klassenkonferenz eine Empfehlung über die weitere Schullaufbahn des Kindes.
Unsere Einrichtung liegt im Zentrum Zarrentins und besteht aus zwei nahe beieinander liegenden Gebäuden: Die Klassen 1 und 2 der Grundschule sind in der Hauptstraße, die übrigen Klassen 3 – 10 in der Rosenstraße zu finden. Eine Schulsporthalle sowie eine Kleinsportanlage sind den Gebäuden angeschlossen.
Die Schulleitung besteht aus der Schulleiterin Frau Hollstein und ihrem Stellvertreter Herrn Möller.
27 Kollegen unterrichten an unserer Schule, davon 12 in der Grundschule und 16 in der Sekundarstufe I.
Die Schulsozialarbeiterin Frau Brillowski unterstützt das Kollegium und steht den Schülern und Eltern bei Problemen oder auch präventiv zur Verfügung. Sie bietet zwei Ganztagskurse an und kümmert sich intensiv um das Programm „Gesunde Schule“.
Wir sehen die Schule nicht nur als Zentrum des Lernens, sondern auch als Ort der Begegnung von Schülern, Lehrern und Eltern.
Das Zitat des Namensgebers unserer Schule Fritz Reuter:
„…un liehren möten uns Göhren wat!“
steht in zeitgemäßer Form im Mittelpunkt der Bildung und Erziehung an
unserer Schule:
Die möglichst umfassende Vorbereitung unserer Schüler/innen auf das Leben, das Erwerben und Verinnerlichen von Kompetenzen.
Leitgedanke unserer pädagogischen Arbeit ist, die Kinder und Jugendlichen „FIT FÜRS LEBEN“ zu machen.
„FIT FÜRS LEBEN“
Leitgedanken
1. Wir helfen den Schülern, respektvoll miteinander umzugehen und sich gegenseitig zu unterstützen.
2. Wir nehmen am Programm „Gesunde Schule“ teil und fördern die Gesundheitserziehung in besonderer Weise.
3. Wir ermöglichen unseren Schülern in enger Verbindung mit der Praxis eine frühzeitige Berufsorientierung.
4. Wir bilden und erziehen unsere Schüler zu demokratisch denkenden und handelnden jungen Menschen.
5. Wir arbeiten an der Ausbildung hoher Sachkompetenzen unserer Schüler, dabei bildet die Lesekompetenz den Schwerpunkt.
6. Wir nutzen VerA 3, 6 und 8 als Mittel der Unterrichtsentwicklung und Evaluation.
Leitfach Sozialarbeit
1.Leitsatz:
Wir wollen respektvoll miteinander umgehen und uns gegenseitig helfen.
Ziele:
1. Wir erreichen, dass von Schülern und Lehrern gemeinsam aufgestellte Regeln für den Umgang miteinander eingehalten werden.
2. Wir entwickeln Teamfähigkeit.
3. Wir befähigen uns, in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren und unsere Kommunikationsfähigkeit weiter zu entwickeln.
4. Wir machen uns Werte wie gegenseitige Achtung, Akzeptanz und Toleranz zu Eigen.
5. Wir festigen unser Selbstwertgefühl und unser Selbstvertrauen und entwickeln es weiter.
Maßnahmen
1. Jede Klasse gestaltet ihr Zusammenlernen nach gemeinsam erarbeiteten Regeln.
2. Im Schuljahr 2019/20 werden Schulhofschlichter ausgebildet.
3. Im Unterricht finden immer häufiger kooperative Lernformen ihre Anwendung.
Leitfach Biologie
2. Leitsatz:
Wir nehmen am Programm „Gesunde Schule“ teil und fördern die Gesundheitserziehung in besonderer Weise.
Ziele:
1. Wir nutzen naturnahe Einrichtungen für die nachhaltige Bildung und Erziehung.
2. Wir handeln gesundheitsbewusst und umweltverträglich in individueller und gesellschaftlicher Verantwortung.
3. Wir lernen in einer gepflegten Umgebung und setzen uns für Sauberkeit und Ordnung ein.
4. Durch eine optimale Rhythmisierung des Schulalltags schaffen wir für Lehrer und Schüler eine gute Arbeitsatmosphäre.
Maßnahmen:
1. Wir arbeiten verstärkt mit naturnahen Einrichtungen unserer Region wie der Schule im Grünen (Zoo), dem Pahlhuus und dem Bienenzuchtzentrum zusammen.
2. Durch Sport, soziales Training und Aufklärung entwickeln wir unser Gesundheitsbewusstsein weiter.
3. Wir widmen einer sauberen Umgebung besondere Aufmerksamkeit.
Leitfach: Arbeit Wirtschaft Technik
Berufsfrühorientierung
3. Leitsatz:
Wir ermöglichen unseren Schülern in enger Verbindung mit der Praxis eine frühzeitige Berufsorientierung.
Ziele:
1. Wir informieren Schülerinnen und Schüler und Eltern rechtzeitig und berufsbezogen hinsichtlich der Wahl der entsprechenden Schulart.
2. Die Schülerinnen und Schüler sammeln Erfahrungen über Anforderungsprofile möglichst vieler Berufe.
3. Die Schülerinnen und Schüler werden befähigt, aussagekräftige Bewerbungsanlagen zu erstellen.
Maßnahmen:
1. Grundschule: 1. Unterrichtsgänge, Projekttage und Exkursionen stellen erste Kontakte zu typischen Berufsfeldern der Region her.
2. Sek. 1: 2. Ab Klasse 5 werden fächerübergreifend, besonders in den Fächern Werken, Informatik und AWT Informationen zu bestehenden Berufsbildern vermittelt.
3. Die Zusammenarbeit mit den Gremien der Berufsberatung bildet eine wichtige Grundlage in der Frühorientierung. Die Durchführung der Berufsfindungs- und Informationsveranstaltungen sind weitere wichtige Maßnahmen zur umfangreichen Berufsfrühorientierung.
4. Wir führen Schülerpraktika in den Klassenstufen 8 und 10 und den Praxislerntag in der 9. Klasse durch.
5. Die Fachschaft AWT baut die Berufseinstiegsbegleitung in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit aus.
Leitfach Sozialkunde
4. Leitsatz: Demokratieerziehung
Wir wollen unsere Schüler zu demokratisch denkenden und handelnden jungen Menschen erziehen.
Ziele:
1. Unser Ziel ist es, von der Grundschule an, den Kindern die freiheitlich demokratischen Grundsätze unseres Staates zu vermitteln.
2. Durch die besondere Lage unserer Schule an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze entwickeln wir eine authentische Auseinandersetzung unserer Schüler/innen mit der jüngeren deutschen Geschichte.
3. Die Schüler/innen werden durch die Mitarbeit in den Schulgremien angeleitet, ihre demokratischen Rechte wahrzunehmen.
4. Wir befähigen unsere Schüler/innen dazu, soziale und politische Verantwortung zu übernehmen.
Maßnahmen:
Grundsätze und Maßnahmen unserer Schule:
1. In allen Unterrichtsfächern der Grundschule und Sekundarstufe werden demokratische und soziale Umgangsformen vermittelt und angewandt.
2. Alle aktuell politischen Probleme und Ereignisse werden dem Alter entsprechend behandelt.
3. Alle Schüler ab Klasse 9 besuchen im Rahmen des Geschichtsunterrichts eine Gedenkstätte oder ein Konzentrationslager der näheren Umgebung.
4. Wir führen einen Projekttag zur Grenzöffnung durch.
Leitfach Deutsch
5. Leitsatz:
Wir arbeiten an der Ausbildung hoher Sachkompetenzen unserer Schüler, dabei bildet die Lesekompetenz den Schwerpunkt.
Ziele:
1. Wir entwickeln fächerübergreifend die Lesekompetenz unserer Schüler und Schülerinnen.
2. Wir erarbeiten individuelle Förderpläne für Kinder mit besonderen Förderschwerpunkten.
3. Ein Hauptziel ist die Arbeit an der Methodenkompetenz.
4. Wir streben für DaZ-Kinder ein deutsches Sprachdiplom an.
Maßnahmen:
1. Wir stimmen die Fachpläne aufeinander ab, um fachübergreifend an der Lesekompetenz zu arbeiten.
2. Unsere Schule stellt sich der Inklusion und stellt Lehrkräfte für eine Einzelförderung zur Verfügung.
3. Jedes Kind wird entsprechend seinen Fähigkeiten gefördert. Schüler mit LRS und LimB werden zusätzlich in Kleingruppen durch speziell ausgebildete Lehrkräfte unterrichtet.